blub

Comments Keine Kommentare »

Was war/ist das???…Frage ich mich jetzt im Nachhinein…ich bin wieder zu Hause und merke wie alles wieder Deutschland ist ;-) Ich habe einfach aufgehört zu schreiben…das finde ich ja selber sehr schade…eine Geschichte ohne ein Ende…ist doch keine richtige Geschichte …und es ist schon 3 Monate her, seitdem ich wieder da bin. Nein das geht nicht.
Es ist alles anders, ich habe ein Tolles Mädchen ;-) studiere in Jena „Photovoltaik- und Halbleitertechnologie“, bin grad dabei meine zukünftige Mietwohnung zu Renovieren ;-) und der Rocket hat sich in ein Rotes Auto mit Stern und Gasantrieb verwandelt…lol…Der gute Rocket hat im Übrigen seine eigene Internetpräsens bekommen;-):  LINK
Also was hab ich noch erlebt auf dem Rest meiner Reise? Da war z.B. Methew der aus Australien kommt und in Auckland Fuß fassen möchte. So ein armer Typ^^, er hatte leider nicht so viel Glück wie ich und wurde schon nach 4 Wochen von den Einheimischen aufgemischt…sah ziemlich Scheiße aus, dass zugequollene Auge ;-) …Aber nichts desto trotz hat er seine Humor nicht verloren und mir auf jeden fall sehr geholfen, denn er wohnte in Sydney, und ich wollte ja da hin ;-) …Er ist eben einer der Menschen an die man sich auch noch lange nach seiner Reise gerne erinnert und hofft sie irgendwann vielleicht mal wieder zu treffen…
Der Tag der Abreise war also gekommen, die Pläne geschmiedet und der erste Teil der Rückreise begann. Mit NZ-Air nach Sydney…eine etwas kleinere Maschine…und ich kann mich noch sehr genau an das Gefühl erinnern als ich schön zurückgelehnt in meinem Sitz saß, die Sonne auf meine geschlossen Augen schien, in den Kopfhören lief „Riders on the storm“ und die granatenstarken Turbolenzen schüttelten mich so was von durch…das war vielleicht toll…und ich war in diesem Augenblick richtig glücklich bald wieder all meine Freunde zu sehen.
Sydney ist so riesig…so toll…eine Großstadt mitten am Ozean…geil…Durch Methews Hilfe hab ich im Handumdrehen in die City gefunden und bin ins YHA Hostel „Central Station“ eingezogen. Ein umgebauter Bahnhof und mit das schönste Hostel was ich auf der Reise besucht habe.
Auf dem Zimmer hab ich direkt „Chi“ ein Smalltalk an die Stirn genagelt…ob er weis wie man Sydney an einem Wochenende kennen lernen kann. Er hat nicht lang gezetert, und direkt vorgeschlagen, dass wir zusammen durch die Straßen ziehen können. „Chi“ ist im Übrigen ein Mensch ;-) er ist ziemlich durchgeknallt hat aber seine eigene Firma auf die Beine gestellt. Das will was heißen…IT-Bereich…die Branche boomt… Wir sind also erst mal zum Opera-house vor gelaufen…(wisst ihr, das das komplette Dach gefliest ist?) Ich bis vor kurzem auch nicht ;-) …Von dort aus sieht man dann sogleich die schöne Harbour Bridge…ich als alter „Pontifex“ Spieler hab mich natürlich sehr über die riesige Stahlkonstruktion gefreut ;-) und wir wollten uns das Teil mal von nahem betrachten und mehr herausfinden. Und wie geht es am schnellsten, etwas über eine Tolle Touristenattraktion herauszufinden? Genau, mit dem Museumsflashschnelldurchlauf…und das befindet sich in einem der Tragenden Türme der Brücke…
Solch ein Sightseeing macht freilich richtig Hungrig und wir entschlossen uns zurück ins Hostel zu fahren um beim Gnocchi-abend so rein zu hauen bis die Nähte platzen…Es hat sich dann heraus gestellt das alle mitkochen die was wollen. Erst dachten wir es wird schon wieder stressig und langweilig, aber es stellte sich schnell heraus, das Gnocchi machen etwas mit viel Spaß und einer Riesen Sauerei zu tun hat ;-) .Der Chef war, wie nicht anders erwartet ein waschechter Italiener und zum Nachspülen gab´s 3 Flaschen Rotwein für uns ;-)
Jetzt hatten wir so richtige Unternehmungslust und haben den Abend im „Darling Harbour“ einer der schönsten Nachtlocations mit vielen Bars und Restaurants verbracht. Der nächste Morgen begann mit leichten Kopfschmerzen^^ und einem fehlendem Chi…der musste schon früh am Morgen seinen Flieger erwischen…Ich hatte mich dann entschlossen mit dem Bus noch ein letztes mal zum Pazifik zu fahren und über die Klippen hinaus ins offene Meer zu „staunen“ … das bringen große Wassermassen immer… mich zum staunen ;-) Und weil ich übers Land zum Rande der Stadt zum Wasser gekommen bin wollte ich zurück zum Land übers Wasser. :-) Mit der Fähre in den Hafen wieder vorbei an der Oper und der Harbour-bridge. Ein sehr gelungener und Sonniger Tag war es gewesen…Und von dem vielen Laufen taten mir die Füße weh und ich bin erst mal wieder gerade Wegs zurück ins Hostel.
Es dauerte keine 5 Minuten da fragten mich meine neuen Zimmergenossen ob ich nicht mit zum Abendbrot in die Stadt will^^. Im Übrigen waren es 5 Deutsche BWL Studenten. Lol. Und wieder mal war es leckeres Chinesisches Essen mit selber zubereiteten Nudeln usw. Lecker. Nun. danach wollten die paar dann durch die Clubs ziehen, mir war aber ehr nach
I-Max Kino und so trennten sich unsere Wege an diesem Punkt auch schon wieder…Ich bin also zum I-Max gewandert, was sich dann als überflüssig heraus stellte, weil es ausverkauft war und bin zurück ins Hostel. Und wen sehe ich dort?
Meine 5 BWL-freunde und die Amerikanischen Anhängsel Trinkspiele spielen und so ging der Spaß vom Vortag weiter^^. Von dem vielen Schnaps wird einem ja meist warm und die Unternehmungslust war schon wieder ins unermessliche gestiegen. Also kurze Hose drüber und ab ins Partyviertel. Das nennt sich „The Rocks“ und dort gibt es einen Club neben dem anderen. Unsere 2 Amerikanischen Freundinnen hatten sich leider bei dem Trinkspiel schon so „verschätz“ das nun selbst einfaches Stehen zum schwierigen Unterfangen wurde ;-) Und so nahm der Abend für die beiden ein jähes. Wo die dann gelandet sind war mir ehrlich gesagt egal ich fand´s viel schlimmer, dass mich keiner rein lassen wollte mit meiner Schicken kurzen Hose…;-)…Naja es war eh schon spät und eigentlich war ich nicht traurig in mein Bett zu kommen…denn der Sonntag sollte gut ausgeruht beginnen.
Und das tat er dann auch. Das vielfättige oder besser gesagt vielfältige Tierreich von Australien wollte ich mir trotz der kurzen Zeit nämlich doch nicht vergehen oder besser gesagt entgehen lassen. Ich bin zwar kein Freund von eingesperrten Tieren, aber da der Zoo nun schon mal da war konnte ich auch hin gehen…Vielleicht hab ich ja einen Pelikan mit meiner Spende davor bewart zum Füller verwurstet zu werden…(Hauptsache ich kann über meine eigenen Witze lachen ;-) ) Es war auf jeden Fall mal schön ein Kangaroo live hüpfen zu sehen…oder ein Hippo live herumstehen zu sehen…auch wenn mich der Besuch bei den Löwen traurig gemacht hatte…diese fiesen Käfige…Die Angestellten vom Zoo machen sich sicher ein gutes gewissen in dem sie damit angeben eine seltene Froschart vom Austerben zu bewahren…aber so ist das eben mit dem Zoo. Je größer die Tiere, desto kleiner scheinen die Käfige :-(
Ja und abends bin ich dann noch mal Sinnloser weise zum I-Max gelaufen…nur um das hier noch mal einzuschieben. Aber es dauerte nicht lange und ich saß Montagmorgen Pünktlich im Flughafen und wartete zwischen schreienden Kindern und vielen lustigen Asiaten auf den flieger…das kann ja was werden…Aber es ist doch wieder mal alles gut gegangen, ich hatte meine 3 eigenen Sitze und die Kinder waren in einem anderen Abteil…jea…und das gute essen der Asiana hab ich ja schon beim Hinflug genossen
In Korea hieß es dann: Immer cool bleiben, nicht durch drehen…auch wenn sie mich von einem zum anderen Terminal schickten…meine Übernachtung war gecancelt wurden das wusste ich schon, nur das ein passendes günstiges Motel zu finden sich als solch riesieges Problem heraus stellt, damit hab ich nicht gerechnet. Im Nachhinein glaube ich es lag an meinem Europäischen Aussehen, der Sprachbarriere und vielleicht hab ich auch gestunken^^ wer weis.
Aber da ich ja als Deutscher noch fleißiger bin und irgendwie immer zum Ziel komme wurde ich am Ende noch schön abgeholt und hatte eine eigene Suite im Motel. Is ja ma spitze wer brauch schon die Asiana. Und für 31000 nen echtes Schnäppchen ;-)
Frisch geduscht stieg ich also am nächsten Tag in den noch leeren Flieger…nun konnte ich sogar wählen welche Dreierreihe ich möchte^^…Am schnellsten ist das Ende erzählt: der Flieger ist in Frankfurt gelandet.
Und ich war heil froh, dass sich mein lieber Dad bereit erklärt hatte mich zu holen. Danke noch mal ;-)

Tja ich denke mal, ein Resümee kann und will ich mir sparen. Wer meine Texte gelesen hat wird wohl verstehen, dass ich schon wieder weg bin…wenn auch nur in meinem Kopf…bis jetzt. Das Reisefieber hat mich voll gepackt und es gibt noch absolut viel zu erleben. Aber nun wird erst mal Studiert!

Ein um viele Erfahrungen reicherer Hannes…Love & Peace ;-)

Comments 1 Kommentar »

 

Der Sturm hat dann doch noch härter eingeschlagen als gedacht und meine schönen Pläne alle über den Haufen geworfen…die Straßen waren komplett gesperrt, sodass ich im Hostel warten musste, bis sie den Dreck, der über die Straßen gerutscht ist wieder weg gebaggert haben. Ich war natürlich erst mal so cool und dachte, ich fahr einfach drüber aber nix da, durch den Regen löst sich hier die komplette „Wand“ von an steilen Hängen gebauten Straßen, rutscht auf die Fahrbahn und dann geht natürlich erstmal nichts mehr :-(
Letztendlich war dann genau ein halber Tag schönes Wetter, ich bin also gefahren…quer durch Coromandel noch mal die riesigen Kauribäume besuchen und abends dann wieder auf Suche nach nem Parkplatz zum pennen im Van. Es hat in Strömen geregnet, der Tank war leer und ich war so was von angepisst von der ganzen Fahrerei…es ist ja nicht so, dass man sich mit dem Auto einfach irgendwo hinstellen kann…einmal Campingverbot, dann hab ich kein Bock in irgend ner privaten Einfahrt zu stehen und erst recht nicht auf nem Supermarktparkplatz…Waldweg is auch nicht…irgendwann vor Jahrzehnten haben sich alle mal dazu entschieden sich ihr Land abzustecken und alles schön einzuzäunen…BIG L… Eine gute Wahl sind dann immer die öffentlichen Rastplätze und ich hab gesucht und gesucht und letztendlich war dann alles gut, denn ich habe einen gefunden und meine letzte Nacht im Rocket geschlafen ;-)
Und frühs dann straight in die „big city“ Auckland…was ich hasse ist, wenn man in eine neue Gegend kommt und erst mal keinen Plan hat wo irgendwas ist, nicht mal den Supermarkt oder die Tanke findet…meist dauert es einige Tage und man hat den Stadtplan in seinem Kopf, nur dann fährt man meist wieder ab^^…das wollte ich mir in Auckland nicht noch mal geben und habe im selben Hostel eingecheckt, in dem Marco und ich ganz am Anfang gewohnt hatten…
Eine Woche Zeit hab ich mir eingeräumt um alles zu Erledigen. Als erstes hab ich den Rocket Verkauft…gleich an die erst Besten, zwar mit 50€ Verlust aber wenigstens hatte ich eine Sache schon erledigt und ich glaube er ist in guten Händen. Ein Schottländisches Pärchen…diesmal bin ich mir sicher, SIE sind aus Schottland. Ich würde sagen die waren um die 30, haben alles geglaubt was ich gesagt hab und wollen mit dem Van in ein Skigebiet…lol…aber sie wissen, dass die Batterie bei kalten Temperaturen abstirbt…das hab ich schon alles dazugesagt…sie haben ja dadurch meinen Utopisch angesetzten Preis sooo weit drücken können, dass sie sicherlich gedacht haben sie sind die Geschäftemacher schlecht hin…ob die Verkäufer auf billigen Chinamärkten auch so über uns lachen, weil wir uns freuen einen 2€ Rabatt raus geschlagen zu haben…hehe…wer weis…wenn ich jedenfalls die Summe, die ich von der Versicherung bekommen hab mit einberechne war das Auto schon eine gute Investition.
Dann war ja da noch das Ding mit dem Flug, ich hatte vor einiger Zeit mal bei der Asiana-Airline angerufen und meinen Flug umgebucht. Zuhause hatten sie mir schon gesagt es kostet keine Umbuchungsgebühr…sie hatte also alles in ihren PC eingetippt, reserviert usw. alles war klaro… Na jedenfalls wird das jetzt so bei der Asiana ausgelegt: das alles hat nichts mit dem Ticket zu tun. Wohl aber, dass ich den Service ihres Büros nutze (administration fee) und die kostet 50 Dollar…lol…da hab ich gleich im guten alten Deutschland angerufen, die Dame vom Reisebüro hat dann die Hebel betätigt und schwup hat ich am nächsten Tag mein E-Ticket im Postfache. Danke noch mal. Also ich sag euch…Drittklassige Airlines und das schlimme die dürfen das auch noch…OK…ich hätte wegen diesen 50 Dollar glaube keinen Aufstand gemacht, wenn sie mir nicht noch im selben Atemzug verkündet hätte, dass mein Hotel für die Nacht in Korea leider nicht zur Verfügung steht…lol…naja 24 h Airport wird sicher auch lustig oder ich geh in nen Club die ganze Nacht, dann kann ich wenigstens gut Schlafen, auf dem weg nach Frankfurt…naja erst mal bis nach Korea kommen…hehe…Ich fliege schon ziemlich nah am Drehort von „LOST“ vorbei^^ …Also wenn ihr mehrere Wochen nichts von mir hört, bin ich auf ner Insel mit 50 anderen Bekloppten gestrandet, mit denen ich irgendwie in Verbindung stehe und wir versuchen gegen „andere“, die es auf der Insel schön finden zu kämpfen weil sie eben fremd sind und reden nichts hilft!…Die Eisbären und der schwarze mysteriöse Rauch machen es nicht leichter aber ziemlich Geheimnisvoll. Außerdem sind da noch diese Zahlen, die in den PC eingegeben werden müssen sonnst Explodiert die Insel…ein Kerl Namens Hugo…ist übrigens mit denselben Zahlen Millionär geworden und zieht jetzt das Pech magisch an…wegen ihm mussten einige Sterben! Weil wir es Wochenlang nicht geschafft haben einmal die Insel zu umrunden merken wir erst später, dass es ja doch 2 Inseln sind und eigentlich genug Rettungsboote für alle da sind …inzwischen haben sich einige von uns schon gegenseitig ermordet… nach ungefähr 2 Wochen…die Insel ist natürlich Übernatürlich und so bilden wir uns ein Sachen zu sehen, die gar nicht real sind. Nun ist es an der Zeit, dass sich einige allein auf den Weg in den Dschungel begeben, die dann von uns wieder gerettet werden müssen…ich schweife schon wieder ab^^, aber das ist echt zu lustig…unterhaltsam…
Na jedenfalls fliege ich Morgenfrüh nach Sydney …das gefällt mir schon mal gut…jetzt muss ich es nur noch schaffen all meinen Müll in den viel zu kleinen ^^ Rucksack zu stopfen und auf geht’s!!!

Comments 5 Kommentare »

Huhu, die endlose Putzerrei hab ich nun schon lange hinter mir gelassen, Backpacker sind ja solche Schweinchen. Jeden Tag das gleiche: Überall liegt das Geschirr und der Müll rum^^…aber ich bin ja nicht anders und so hab ich es ihnen Verziehen und meine Arbeit gut! gemacht. Nach 3 Wochen war es aber auch mal wieder die Zeit die Location zu wechseln. Und ich hab mit dem Wissen neue Freunde gewonnen zu haben und eine gute Zeit erlebt zu haben die Hawkes Bay verlassen…die tollen Pizzaabende und unser tolles Festmahl werden mir also noch lange in Erinnerung bleiben…und wer weis…vielleicht kochen wir ja irgendwann, irgendwo noch mal zusammen.

Und wie kommt’s, dass ich mal wieder Zeit gefunden hab zu schreiben? …Es ist das absolute Scheißwetter, Weltuntergang würde es ehr treffen. Die gute Feuerwehr ist schon seit gestern in Alarmbereitschaft…das ist ein Treiben da draußen…alles Überschwemmt und der Wind dazu hui…Thunderstorm vom Fass!…da bin ich gleich in ein Hostel abgestiegen.

Und wie erweitert man denn nun seine Englischkenntnisse, wenn nur Deutsche da sind?! Die Antwort ist Simpel: gar nicht^^…aber darum geht es mir gar nicht mehr so sehr…man pickt schon genug auf und die Sprecherrei kommt von ganz allein…es braucht eben nur ein bisschen mehr Zeit. Man kann es natürlich auch so machen, wie die Deutschen, die natürlich auch in diesem Hostel hier zu finden sind und sich die ganze Zeit nur mit Englisch voll labern und sich die Grammatikfehler schön gegenseitig beibringen, dass fetzt…ja sicher, wir sind ja immerhin auf „Sprachreise“ …aber ich mach mir da nix mehr draus und spiel ihr Spielchen einfach mit, erzähl aber nur Müll…lol…das sind dann nämlich immer diese Leutchen, die einem diesen von mir so gehassten „Smaltalk“ über die Reise aufzwingen…wo warst du schon? Wann fliegst du zurück? Südinsel…BLABLABLA…dass kotzt mich an…^^…Aber egal jetzt, die nehmen das wirklich ernst und dass ist schon zu bewundern…Tja solchen Leuten kann man eben nicht aus dem weg gehen, nicht mal wenn man auf die andere Seite der Welt flüchtet, na Hauptsache es sieht im Lebenslauf schick aus! Guck: Da, da und da war ich…hihi…hab zwar keine Erinnerung mehr daran, weil ich nur mit Fotos knipsen beschäftigt war, damit ich auch was vorzeigen kann aber egal ich war schon mal da und bin deshalb cooler als du, nänänä…so jetzt muss ich aber Aufhören, sonnst bekomm ich noch n Magengeschwür^^

Ich wollte doch schreiben, was so alles Passiert ist in letzter Zeit, da habe ich zum Beispiel, in der Nacht bevor ich Napier verlassen hab, einen echten Dampfmaschinentraktor bewundern dürfen, der war auf dem Art-deco-Festival ausgestellt…das ist mal Ingenieurkunst…so massiv gebaut…ein Highlight fürs Mechanikerherz ;-)

Jetzt hab ich gerade mit bekommen, dass ich hier ne Internetflat hab, für 5 Dollar…dass ist gut, so kann ich mir die Zeit vertreiben, bis sich der Sturm gelegt hat. LOL nagut doch nicht, Stromausfall, aber der Akku gibt mir noch ne gute Stunde jaja.

Als ich Taupo ereichte, hat es wie aus Kannen geschüttet und überhaupt hatte ich keinen Bock diesen ganzen Touristenkram mitzumachen. Dazu kam dann noch, dass meine Registrierung für den Rocket schon seit 18.5.2008 abgelaufen war und der Tüv auch schon einen Monat überfällig war…also hab ich einen verregneten Tag mit in die Werkstatt fahren, in der Bibo rumhängen und auf der Poststelle mit dumme Fragen beantworten verbracht.

Am folgenden Tag hat mich der Rocket zum grandiosen Huka-Fall gefahren…ein weiterer Wasserfall…aber direkt nach dieser Aktion kam der Oberbrüller: „Craters of the moon“ Ein ziemlich großes Gebiet, was durch schon angesprochene Kochende Schlamm Krater usw. geprägt ist. Mittendurch führt ein Walkway. Das hört sich jetzt zwar ganz schön lahm an aber es ist ziemlich atemberaubend. Überall Kocht das Wasser und die Erde macht Geräusche wie ein riesiger Wasserkocher oder ein überdimensionaler Dampfreiniger und wenn mal ein Piepmatz in solch eine Dampfwolke fliegen würde, käme er an der anderen Seite als leckerer Broiler wieder heraus.

Und jetzt wollte ich natürlich mehr von diesem Stuff! Also Lonely Planet zur Hand geholt und da war auch schon ein Eintrag: blabla…abseits von der normalen Route, desshalb nich so teuer 17 Dollar und der Walk dauert 2,5 h alles zu sehn: Geysire, Thermalquellen und das ganze Programm eben. Naja, wenn die Auflage vom Lonely Planet eben schon 1,5 Jahre alt ist kostet dann der Eintritt eben 28 Dollar °o°…supercool war es trotzdem, auch wenn die Neuseeländer alles zur „Spitzenatraktion“ machen, so z.B. ein Fels am Wegesrand, der Ähnlichkeit mit nem Elefanten hatte…also großes Schild hinstellen, Elephant-rock drauf schreiben, noch nen roten Punkt in die Karte und der lustige Stein wird fotografiert, ist ja immerhin eine Attraktion!

Cool war’s trotzdem und bewundernswert, was Mutter Natur alles kann! Am gleichen Tag hat’s mich dann auch nach Rotorua in die Stadt getrieben. Neben Christchurch und Queenstown die meist besuchte Stadt von Neuseeland. Eben voll auf Tourismus ausgelegt. Und so auch die Preise. Das stinkt mir und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, in der ganzen Stadt nach faulen Eiern^^…wegen den Heißen Quellen eben…Und eigentlich wollte ich unbedingt dieses: „In eine aufgeblasene Riesenkugel klettern und dann 150 Meter den Berg runterkullern“ machen aber die verlangen rund 70 Dollar dafür…Wucher…Ich schmeiß mein Geld lieber in den Wunschbrunnen…also echt ey…Und so hab ich die einzige kostenlose Attraktion, den Stadtpark genossen!…Schnell noch ne 5 Dollar Dusche im Infocenter genehmigt…ja wenn man im Van wohnt ist schlecht mit Duschen ;-) …und dann weiter Richtung Coromandel…

Das ist mal wieder Neuseeland, wie man es sich vorstellt! Ich war erst bei der Cathedral cove was so eine Art Bucht ist, aber eben malerisch schön und hab mir dann das kleinste Dorf „Hahei“ und das letzte Hostel gesucht und auch nur 4 Deutsche dort getroffen ;-) …die waren aber echt Super drauf und wir sind zusammen zum Hot-Water-Beach gefahren und weil wir Deutsche sind haben wir uns selbstverständlicher weise den größten, tiefsten und schönsten Pool überhaupt gebuddelt und haben uns bei Bier und Wellenrauschen bis in die Dunkelheit hinein den Arsch bei geschätzten 40°C Wassertemperatur gegart. Gestern war eben noch das schönste Wetter überhaupt…und von jetzt auf Gleich kam der Sturm herein, aber er soll auch so schnell wieder verschwinden…phu…Naja das Dörfchen Hahei hab ich hinter mir gelassen, da ich Einkaufen und Tanken musste…und mach jetzt hier in…keine Ahnung wo ich bin…halt, bis  die Sonne wieder lacht :-)

 

 

sun

Comments 2 Kommentare »

So, jetzt bin ich nach Hastings gezogen, um nach einer Woche wieder nach Napier zu ziehen, diesmal aber in die Aqua Lodge, weil im Rotten Apple in Hastings eine Freundin wohnt, die arrangiert hat, dass ich hier kostenlos Wohnen kann, wenn ich jeden morgen Staubsauge und die Küche moppe. Sie hat ja bevor sie nach Hastings gezogen ist hier gewohnt und kennt den Besitzer. Ich kenne auch schon einige Leute hier und zwar noch von der Zeit, als ich in der Stables Lodge gewohnt habe. Da ich ja jetzt schon voll die „experience“ mit moppen habe, ist das kein Problem für mich und so Putze ich mich zurzeit durchs Leben^^, verbringe aber die meiste Zeit des Tages in der Stables Lodge, weil da die ganze Hutt (Freundschaft) wohnt und es hier sehr langweilig ist und eh alle Arbeiten müssen. Würde ich hier nicht kostenlos wohnen können, wäre ich schon wieder dort. Alles klar?! Noch 2 Tage werde ich im New World arbeiten, ich bin schon immer den ganzen Tag müde, weil ich erst um 2 ins Bett komm und um 9 wieder aufstehen darf…und dann wird die Zeit hier in der Hawkes Bay schon wieder knapp, obwohl ich eigentlich noch nicht gehen will.

So geht es hier den meisten, ein paar die ich kenne wohnen schon seit mehreren Monaten in Napier oder sind wieder hier her zurückgekehrt, naja es ist ja auch wirklich nett hier. Lustig ist die „Feindschaft zwischen Napier und Hastings“ …das ist so ein bisschen wie Zella-Mehlis und Suhl, jeder ist von seiner Stadt mehr überzeugt als der andere hehe….“Yeah go back to Napier, du alder Weichpimmel“…lol… hat mir Jason, der Eigentümer des Rotten Apple  noch mit auf den Weg gegeben, als ich sein Hostel verlassen hab^^. Er hat mal 2 Jahre in Deutschland gewohnt und ich soll doch allen ausrichten, <werbung> Wenn ihr mal in Hastings seid, geht doch bitte in den Rotten Apple! <\werbung>

 

Gestern gab’s wieder Kinotag und es lief der neue Streifen mit Will Smith als Hancook, sehr geil, er spielt einen Superhelden, den keiner leiden kann, weil er alles Zerstört, außerdem ein Alki und Soziales Wrack  ist, usw. …ach der Film ist echt sehenswert, schaut ihn euch einfach mal an! Unterhaltsam :-) .

Und was ich eh noch mal sagen wollte: Während der Synchronisation und Übersetzung von Englischen Filmen ins Deutsche, werden diese in manchen Szenen so grob Sinnentfremdet, also ich guck in Zukunft nur noch die Originale. Da fällt mir Spontan die Szene in Eurotrip ein, als sich die paar Amis mit dem Deutschen Truckerfahrer unterhalten, weil sie mitgenommen werden wollen. Der eine meinte er kann nicht so richtig gut Deutsch aber sie wollen doch bitte nach Berlin. Daraufhin labert sie der Truckerfahrer voll, dass er da ne Exfrau hat usw. Nie wieder Berlin eben…Die Amis steigen ein weil sie denken er fährt nach Berlin und im Endeffekt kommen sie in Osteuropa raus…lol…wie will man das denn Umsetzen, hä?

Oder in FearDotCom stehen die Polizisten vor der Wohnung, in der ein Deutsches Pärchen wohnt, (in der Deutschen Version wird man schon mal gar nicht wissen, dass es etwas Besonderes ist, dass dieses Pärchen Deutsch ist) der eine Polizist fragt dann den anderen ob er Deutsch spricht und der meint: Klar ich kann „she loves you“ auf Deutsch singen!…In der Deutschen Version sagt er bestimmt so etwas wie: LOS, lass uns die Wohnung stürmen! Ja ich gebe dir Feuerschutz! Na jeden Falls gibt es ja die Sprachbarriere und dadurch wird meiner Meinung nach viel mehr Spannung aufgebaut…

Anderes Thema^^: Pruning hab ich jetzt komplett aufgegeben, ich hatte zwar noch mal mit dem Gedanken gespielt woanders anzufangen, aber näää, lieber geh ich noch mal Wwoofen, da gibt’s zwar gar kein Geld, aber es ist für mich angenehmer, meine Kraft und mein Engagement  in eine Private „Farmanlage/Haus/Garten etc.“ zu stecken und herzlich Willkommen zu sein, als dem Inder sein Haargel zu erwirtschaften^^.

 

Am Donnerstag gibt’s ein großes Abschiedsessen, weil zwei Freundinnen nach Fiji ..oder wie man das schreibt.. fliegen. Quasi Urlaub vom Urlaub und Ralf zurück nach Deutschland muss. Serviert wird Hackbraten mit Kartoffeln und Mischgemüse…löcker…ich mach die Kartoffeln, Isa den Hackbert, Steffan putzt das Geschirr usw. Das fetzt und es trägt jeder seinen Beitrag dazu, tollo.

 

Mr. Rocket ist zudem auch wieder heile und es folgen die Vorher, nachher Bilder. Aber Bedenkt! Das hab ich alles nur mit Zeug aus dem Baumarkt gemacht…maximale Kostenersparnis eben…Aber die, die ich gefragt habe, was sie davon halten, meinten: Was die Schrauben sind nicht original, na wenn du mir erzählst das muss so, dann würde ich das glauben, ne im ernst mir fällt das nicht auf, hehe. Und den Rest des Geldes kann ich versaufen oder ich Spende es … in ein NEUES Zelt, dass ist ja soo toll und wiegt nur 2,3 kg ohhh, genau das, was man für eine Motorradreise braucht, glaub ich!

So dann geh ich jetzt mal duschen und dann mit dem Fahrrad zur Stables Lodge düsen…bleibt cool, bleibt cool und fallt nicht vom Stuhl…euer Mr. Mopper

vor

nach

Comments 3 Kommentare »

 

Moin, ich hab ja das letzte mal davon geredet, dass wir bei nem Kiwi auf dem Weinberg anfangen…dass war dann nicht ganz so. Noch am gleichen Tag kam ein Indischer Mitbürger (Zurückgegelte Haare, lustig rollendes R in der Stimme) und wollte, dass wir auf der Stelle anfangen. Wow, dachte ich mir, hat es das Schicksal doch noch gut mit uns gemeint. Also gleich mal mit auf den Weinberg gefahren…Plötzlich kam Rauch aus der Lüftung des Rocket…und war auch schon wieder verschwunden…komisch!

Naja und der lustige Inder meinte wir bekommen 90Cent pro Pflanze, minus Steuern noch 75 ca. Man braucht ein bisschen Übung und „kann“ 20 Dollar die Stunde verdien…na klar?! Ich hab also gleich losgelegt und nach dem halben Tag Arbeiten musste ich feststellen, dass ich für 2 Euro die Stunde gearbeitet hab…lol…

Naja man wird ja schneller, also am zweiten Tag voll los gebuttert, wie ein bekloppter geschuftet, Blasen an die Finger bekommen, usw. …dann kam der Inder vorbei und meinte wir sind Langsam und wir Arbeiten nicht richtig, lassen zu viele Zweige dran blablabla. Dann führte er mir vor, wie man das machen muss, ließ aber ebenfalls Zweige und alte Trauben dran und ich fragte ihn: Also kann ich die Zweige usw. dran lassen? Darauf er: Nein Nein die müssen mit ab und fügte noch hinzu: Isse nothing, you see? NOTHING! How long does it takes? 2 minutes for 1 Plant, NOTHING! You see? Keep going!

Nach dieser Aktion, hatte ich so eine Aggression, aber wir haben zum Glück schon bald aufgehört und ich hab errechnet, was der Tag gebracht hatte: 4 Euro pro Stunde…noch mal lol…Für diese Anstrengung? Nicht mit mir, die können andere Dumme abzocken…Der Hit ist ja noch auf dem Selben Weingut arbeiten andere Inder, die werden pro Stunde bezahlt und wandern deshalb gerne mal quer durchs Feld um zu gucken…ahhhh…Na jedenfalls hab ich mich entschieden ihm Tschüss zu sagen und 3 Stunden später hatte ich auch schon den Job als Putze im New World (Supermarkt wie Marktkauf) sicher. Grandiose Arbeitszeit von 10-1 (Nachts ^^) na mal sehn was die sagen wenn ich nächste Woche wieder abhaue, weil doch mein neues Ziel Coromandel ist! Hastings sucks!

So und was lern ich aus dieser Geschichte? Erstens ist Pruning eine Unterbezahlte Scheißarbeit, wie mir jeder, mit dem ich davor geredet hab schon versichert hat! Und Zweitens ist es eine Unterbezahlte Scheißarbeit wegen Menschen, wie ich einer bin, die nach 2 Tagen das weite suchen, da hat der lustige Inder auch kein Bock rauf, auf Dauer. Aber ich hab schon jemanden gefunden, dem ich meine Arbeitsschere verkaufen kann, der ebenfalls sehr gerne Pruning machen will^^.

Kurz noch dazu, was Pruning überhaupt ist: man bereitet die Pflanzen durch abschneiden und Runterbinden der Äste auf die nächste Session vor ;-) .

 

Tschü

Comments 4 Kommentare »

Jo guys it’s me…again…eigentlich hab ich gar keine Lust zu schreiben, aber ich hab ja vieeel Zeit heute…trotzdem werde ich die Sache mal kurz halten, obwohl sich eigentlich schon wieder alles geändert hat. Nach der Superkalten Nacht und dem erneuten Versagen der Batterie am nächsten Morgen bei diesem Waldhäuschen, hab ich beschlossen nach Napier zu fahren…das liegt noch mal gut 250 km nördlich. Die Einwohner geben damit an, als erste Stadt der Erde den neuen Tag und die Sonne begrüßen zu dürfen. Außerdem begegnet man an jeder Ecke dieser „Tollen“ Art-Deko Bauweise. Alles in allem also eine langweilige Stadt. Ich hab mir mal wieder das Hostel mit „Free-inet“ raus gesucht, dass macht die Wahl echt leichter. Und wieder mal hat’s mir so gut gefallen, dass ich noch ein paar Tage länger bleiben wollte. Es war ein so kleines schnuckliches Hostel und fast jeder, der dort gewohnt hat, musste nichts für die Unterkunft bezahlen, weil er z.B. geputzt hat oder Kasse gemacht hat. Also dacht ich mir, der Zaun brauch einen neuen Anstrich und im Handumdrehen hab ich Klischeehaft den Zaun angemalt und dafür das Bett für Lau bekommen, sehr gut. Nach ca. einer Woche dort, die ich (manchmal) auch Sinnvoll mit Auto reparieren oder Sightseeing verbracht habe, traf ich den Irischen Paul aus dem Nachbarort Hastings und der meinte, jaaa das Hostel „Rotten Apple“ ist ja sooo toll und der Hostel-Manager kann dir ganz schnell Arbeit besorgen, deswegen sitze ich jetzt hier und benutze den Strom vom Rotten Apple und eigentlich sollten wir schon Gestern angefangen haben zu Arbeiten, doch der Arsch, dem die Company gehört, hat wohl lange Zeit keine Steuern mehr für seine Arbeitskräfte bezahlt und wurde irgendwie von der Bildfläche geholt und deshalb haben heute morgen alle vergebens auf ihn gewartet, aber es gibt neue Hoffnung. Ab morgen werden wir alle bei einem Kiwi arbeiten und das ist sicher! Aber Erwartungen sind ja für Gewöhnlich der Grundübel von sämtlichen Enttäuschungen…weshalb ich schon lange nichts mehr zu viel erwarte, dass macht die Angelegenheit um vieles leichter. Naja das ganze gequatschte hört sich vielleicht alles ein bisschen negativ an, deshalb muss ich auch dazu sagen, dass es mir ja momentan echt ganz Super geht, ich hab schöne Walkways gemacht, hab viel Spaß mit all den Leuten hier, es gibt einen Riesen Fernseher und außerdem dieses Kanadische Mädchen ;-)

Zum Fußballfinale hat mein Wecker pünktlich um 6 Uhr morgens geklingelt (Zeitverschiebung) …ich bin dann gegen 10 Uhr Aufgestanden und als ich all diese Trüben Deutschen Gesichter gesehen hab musste ich mich richtig Konzentrieren nicht Tot umzufallen…vor Lachen…haha…bigest Fussballfan FOR ever sogar, lol naja augenscheinlich sind die Spanier eben besser gewesen…gut ich hör ja schon auf ;-)

 

Cya

Comments Keine Kommentare »

Good bye WellyWood

 

Vor einer Woche hab ich mich noch darüber Gefreut alleine in einem 12-raum-zimmer zu schlafen und jetzt hab ich mein eigenes Hostel. Ich hab dem schönen Wellington schon nach 2 Wochen den Rücken gekehrt und sitze gerade alleine in der TV-Lounge in einem Hostel in der 20000 Seelengemeinde „Masterton”.

Die Erinnerungen, die ich an Wellington habe: Zuerst einmal eine Wunderschöne Stadt, alle sind „busy”, es gibt Kilometerlange Einkaufsstraßen und obwohl es eine Großstadt ist, sieht man ihr „Neu Seeland” an jeder Ecke an. Eine so lustig angelegte Stadt hab ich noch nicht gesehen, ca. fünf Stadtzentren gibt es. Weil es irgendwann in „Wellington-Central” zu eng geworden ist, sind die Leute einfach in die Täler, die sich um Wellington befinden, gezogen. Der Flughafen ist nur 15 Minuten vom Zentrum entfernt, eben so die verlassenen Küstenstreifen, die unter Surfern wegen den ständig guten Wellen bekannt sind.

Ich bin leider vor einigen Tagen ein bisschen krank geworden und das leben in einem zum Schluss echt überfüllten Hostel macht es nicht leicht, sich zu erholen. Zudem wacht man schnell mal Nachts um 2 auf, weil die letzten aus dem Pub ins Zimmer kommen, dann um 4, weil die Räumungskräfte Krawall machen, dann wieder um 6, weil manche Arbeiten gehen oder weiter ziehen, dann wieder um 8 weil der Presslufthammer der angrenzenden Baustelle an geht und um 10 ist Check-Out^^. Ich hab versucht einen Job zu bekommen, hab hier und dort gefragt, mich bei einer Zeitarbeitsfirma angemeldet aber so richtig wollte es nicht klappen. Und das leben in einer Stadt, wo es so viel zu tun gibt ist echt teuer. Wenn man ein bisschen krank ist, kann man aber auch mal im Hostel bleiben und die komplette zweite Staffel Heroes gucken ;-) , dass schont die Brieftasche^^. Außerdem hatten in dieser Woche viele Neuseeländischen „Tanz-Gesang-Haka-Performance-gruppen” ihre Vorstellungen in der „TSV-Bank-Arena” und die vielen Mitglieder so einer Gruppe lebten natürlich in den Hostels der Stadt. So hatten wir das Glück, ihnen Hautnah beim Proben ihrer Performance im Hostel zuzugucken. Das war vielleicht toll, ich hab richtig Gänsehaut bekommen, bei 30 Mann, die durch den „Haka” und das die Gesänge den Boden zum erbeben bringen kein Wunder…das ist ja immerhin der Sinn eines Kampftanzes^^…das war genial, leider waren alle CD´s und alle Tickets für die Show ausverkauft und ich hab nur eine 8000khz mono Handyaufnahme :-(

Ich muss sagen, um in so einer Stadt zu wohnen braucht man folgendes: ein Fahrrad, ein Scooter, ein Surfboard, ´nen Job, ´nen eigenes Apartment und vor allem ein günstigen Parkplatz, ich hatte einen im Parkhaus, der 16$ pro Tag kostete, ich stand dort 10 Tage…fatzen Kosten…aber zum Glück, wieder mal, gab es an dem Bezahlautomat die Taste „Ticket lost” hehe, und so musste ich nur 20$ bezahlen!

Wie gesagt, eine echt tolle Stadt. Ich wäre gern länger geblieben, aber nichtsdestotrotz, Ulli, der aus der nähe von Berlin kommt und ich haben uns ein paar schöne Tage dort gemacht. Und jetzt? Weiter Richtung Norden! Ulli ist noch in Welly geblieben, um weiter nach einem Job zu suchen. Tja und ich bin jetzt hier in ein Hostel eingecheckt um Leute zu treffen, aber es ist keiner hier, ziemlich ruhig in den Wintermonaten meinte der Chef.

Mhh naja, da fällt mir gerade was ein: ich hab vor einiger Zeit einen Film über eine wahre Geschichte gesehen, sie handelte von einem 22-jährigen Amerikaner, der von der kommerziellen Welt genug hatte. Er beschloss nach der Uni sein komplettes Erspartes zu Spenden, alles hinter sich zu lassen, den Kontakt zu seiner Familie abzubrechen und durch Amerika zu trampen. Mit dem Ziel „Alaska” im Kopf schlug er sich Monate lang durchs Land und erlebte allerhand gutes und auch schlechtes. Er traf viele Menschen mit denen er eine Tolle Zeit hatte und schließlich kam er auch in Alaska an, lebte dort einige Wochen in einem verlassenen Bus und musste, nachdem er tödlich giftige Beeren gegessen hatte feststellen: >happiness is only real when it’s shared<. Seine Leiche wurde 2 Wochen spaeter von Jaegern gefunden.

Morgen mach ich einen „Walkway” im angrenzenden Wald…die werden hoch gelobt, vom Lonely Planet und auch vom Visitorcenter :-) . Und sonnst denke ich über ein Erneutes Wwoofing oder Arbeiten auf dem Feld ;-) nach, jedenfalls schnell weg hier, wer Lust hat, kann hier die Ausliegende „Chinese-Times” vom Achtung: 24.11.2006 lesen. Hahaha, ich glaube hier ist es nicht nur im Winter sehr ruhig. Und doch ist es ein schönes Hostel muss ich sagen, keine Doppelstockbetten, billig ist es und schöne große Aufenthaltsräume gibt es…eben leer…

 

Grüße von einem Verschnupften Hannes!

 

Und am naechsten Tag war eigentlich alles anderst geplant

 

Eigentlich wollte ich Heute, nachdem ich um 10 aus dem „Silent Hill Hostel” ausgecheckt hatte, schnell zum Auto Gepäck weg legen, noch mal durch die Stadt stromern, wieder zurück zum Auto, anschließend in den Wald fahren und einen schönen „Walkway machen” um danach nach Hastings aufzubrechen.

Bis zum Punkt „wieder zurück zum Auto” bin ich gekommen und weiter nicht, denn die Batterie hat mal wieder versagt, aber kein Test dachte ich mir. Schnell zum Nissanhändler, Startbatterie holen und fremd starten. Haha nix da, die Kontakte der dummen Batterie waren durch das viele Salzwasser, was durch das ganze Strandgefahre auf die Batterie geströmt ist, so zerfressen, dass sich der Strom geekelt hat durch zu fließen. Aber kein Test dacht ich mir wieder, nimmst du die Batterie mit zum Nissan und lässt sie laden. Gesagt, getan! Und die neue Batterieklemme war auch schnell gekauft. So, wie nun korrodierte Kabelenden mit der neuen Klemme verbinden? Kein Test dacht ich mir erneut, dass wird gelötet, also durch die halbe Stadt zum Supercheapautoladen und Lötzinn, mit angeblich Lötfett drin (Braucht man zum Löten) kaufen, wieder zurück zum Auto. Da hab ich dann kurzer Hand meinen Gaskocher zum Lötkolben umfunktioniert. Aber wie ich mir das schon gedacht hab, zuuu wenig Lötfett im Lötzinn, scheiße nix klappt, also Lötfett kaufen. Und an dem Punkt hatte ich dann keine Lust mehr, denn ich hab bei Supercheapauto zuvor ein Paar Batterieklemmen gesehen, wo die Kabel ran geschraubt werden und die waren dazu noch viel billiger als Lötfett. Also wieder zum Nissan, die Batterieklemme zurück geben, wieder durch die halbe Statdt zum Supercheapauto und die Schraubklemmen kaufen, wieder zum Nissan, die Batterie holen. Dauert noch ne halbe Stunde…guuut, gewartet und alles zusammen gebastelt. Diese kleine Aktion hat mich dann mal schnell 5 Stunden und 25$ gekostet.

Aber kein Test dacht ich mir, von so einem Blödsinn lass ich mir doch nicht den Walkway verderben! Also schnell noch hin gefahren, es war dann halb 4 und Eiskalt (Gras-weiß-kalt). Na und dann soll ich draußen schlafen, bei der kächte? Neee…aber zum Glück hat mir das Schicksal eine nette Hütte in den Wald gestellt…die hat ´n Toaster, Kamin, viel Betten, Wasser und Strom! Ha schön dacht ich mir, hier bleib ich. Und diese Art zu Nächtigen ist so gefragt, dass ich nicht mal alleine bin. Schön den ganzen Abend mit dem Neuseeland-England Pärchen Karten gespielt und den Musikalischen Klängen des Laptops gelauscht. Da dacht ich, ich bin schon wieder allein hier im Wald und vor fünf Minuten sind noch drei Leute rein gekommen…es ist um 22 Uhr ^^…und ich mach jetzt den Deckel zu!

 

Cya!

Comments 1 Kommentar »

Einzelbetten, Doppelbetten, Doppelstockbetten, eine einfache Matratze oder sogar Vierfachbetten, Betten aus Holz, Betten aus Eisen und Plastik, schmale, breite, mittelschmale und mittelbreite Betten, Harte Betten, Mittelharte, Mittelweiche, Weiche Betten. Durchgelegene Betten, ultradurchgelegene Betten, Betten mit Schaumkernmatratze, Betten mit Federkern, Betten bei den man den Lattenrost merkt, Betten die sich wie ein Brett anfühlen, Hässliche Betten, selbst gebaute Betten, einfach im Katalog gekaufte Betten, geschenkte oder second hand Betten, Betten von denen man Rückenschmerzen bekommt, Betten mit Dreck drunter, Betten mit Dreck Drin, Betten mit Käfern drunter oder auch Betten mit Spinnen drunter oder drin, angemalte Betten, Betten ohne Bettdecke, Betten mit 2 Bettdecken, kleine, große, mittlere, weiche, harte Kissen, hohe, niedrige Kissen, Betten die Quietschen, Betten die knarren, Betten die bald auseinander fallen, Betten mit Heizdecke, saubere, gute Betten, Betten mit Staufach, eine Couch, bunte Betten, blaue Betten, braune Betten, grüne, rote, gelbe, und alle anderen Farben zwischen Ultraviolett und Infrarot, alte Betten, neue Betten, reparierte Betten, Betten bei denen man an den Rahmen stößt (mit dem Kopf, den Armen, den Füßen), Betten in den man gut, schlecht, gar nicht Träumen kann, vollgekritzelte Betten, stinkende Betten, betten in denen man ständig Aufwacht, Betten in denen man bis Mittags schläft, Betten in denen man bis zum Sonnenaufgang schläft, lange Betten, normal lange Betten, Betten die so kurz sind, dass man an den Füßen friert, Betten mit schöner Aussicht, Betten ohne Aussicht, Betten mit Aussicht die zum kotzen ist, Betten wo die Aussicht in die Klotze ist, Aneinandergestellte Betten, Betten in den man Frühs die Vögel, nichts, die Stadt, eine Baustelle, Gehämmer, Hunde, Kinder, Geschirrgeräusche, schnarchen, Radio, lachen, fluchen, Husten und vieles mehr hört, meistens erst kalte, dann kuschelig warme Betten, Betten in denen man den Snooze-Knopf am Wecker drückt wenn man Aufstehen soll, Betten mit Licht dran, Betten mit ner Steckdose in der nähe, Betten die an ein Trampolin erinnern, hoffentlich nie ein Bett wo jemand mit nem Messer drunter liegt!

Comments 5 Kommentare »

So im Fall Rocketheckschaden hat sich auch was getan, einmal soll ich jetzt ganz schnell die Reparaturkosten bekommen…na mal sehn… und des Weiteren hab ich den Originalen Zeitungsartikel bekommen^^. Ich bin nämlich ein Deutscher Tourist:

Alastair Paulin
Reporter, Nelson Mail

Motueka police still don’t know the cause of yesterday’s accident where a car flew over the sea-wall at the otueka Quay, landing upside-down in the mudflats of Tasman Bay. The 57-year-old Tasman woman who was driving the Ford Escape and the 69-year-old passenger from Howick suffered “bumps and bruises”, according to Constable Rob Ballantyne. German tourist Hannes Schlottag was taking photos of the wreck of the Jamie Seddon from the Quay when he saw the accident. He said the Escape reversed into the King Edward VII memorial then accelerated forward quickly, striking his van, went through the flax bushes on the top of the sea-wall and flew 20m onto the low-tide mudflats. He added that the car flipped over in mid-air and believed the driver was thrown clear. He jumped down onto the mudflats to help the passenger out of her seatbelt and out of the car. Both women were taken to Nelson Hospital for X-rays. The driver had told police that she believed a mechanical fault caused the car to accelerate forward but Mr Ballantyne said he was still investigating the accident.

 

 

So, ich geh jetzt Geburtstagsanruf tätigen ;-) Bis bald…

Comments 4 Kommentare »

lolin